Nach der Packung in Isenstedt wollten wir uns gegen deren Ortsnachbarn VFB Fabbenstedt unbedingt rehabilitieren. Wir nahmen uns vor unseren Gegner direkt von der ersten Minute unter Druck zu setzen und zu Fehler zu zwingen. Dies gelang uns auch sehr gut. Durch das hohe Pressing gelang es uns den Ball von unserem Tor fernzuhalten. Zunächst jedoch ohne uns selbst größere Torchancen zu spielen. Doch mit zunehmender Spielzeit sollte sich auch dies ändern. Ein Doppelschlag durch Michael Ketler und Kaoa Omar brachte uns dann Mitte der ersten Halbzeit die ersehnte 2-Tore Führung.  Beides tolle Spielzüge mit einem souveränen Abschluss.

Dummerweise ruhten wir uns auf diesem Vorsprung aus und versuchten nicht das Spiel frühzeitig für uns zu entscheiden. So war es nicht weiter verwunderlich, dass wir nach 2 Unachtsamkeiten 10 Minuten später mit einem Unentschieden wieder aufwachten. Jetzt begannen wir auch wieder mit dem Fussball spielen und kamen noch vor der Halbzeit zur 3:2 Führung durch Kaoa Omar.

In der Halbzeit beschlossen wir genau dort weiterzumachen und konnten diesem Vorhaben auch Taten folgen lassen. Nur wenige Minuten gespielt und Lukas Lütkemeier tankte sich nach toller Vorlage im Zentrum durch und schloss souverän zum 4:2 ab. Die Vorentscheidung? Leider nicht.

Zwar spielten wir zunächst weiter souverän und es sah nur wenig danach aus, als könnte Fabbenstedt noch einmal zurückkommen doch auch wir konnten nicht mehr nachlegen. Stattdessen erzielte der VFB nach einem Konter, mehr oder weniger aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Dies gab dem Team von Jens Gerdom wieder Auftrieb und wir konnten uns nur selten befreien. In den Situationen wo uns dies gelang, hatten wir jedoch nicht das Glück auf unserer Seite. So wurde bspsw. eine sehr heikle elfmeterverdächtige Situation nicht zu unseren Gunsten entschieden. Schade.

5 Minuten vor dem Ende kam es dann wie es kommen musste. Fabbenstedt kam durch einen platzierten Kopfball zum Ausgleich und am Ende hätten wir uns auch über einen weiteren Gegentreffer nicht beschweren können.

Insgesamt eine gute Leistung unserer Mannschaft, die Hoffnung für die kommenden Wochen macht. Wir müssen uns jedoch vorwerfen lassen, dass wir diese herausragende Gelegenheit zum zweiten Heimsieg nicht genutzt haben. Dazu muss man einfach 90 Minuten lang die Konzentration oben haben.

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