Nach zwei Auswärtspartien endlich mal wieder ein Spiel auf dem heimischen Kunstrasen. Mit dem VFB Fabbenstedt stand ein direkter Kontrahent im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm.

Die ersten Minuten des Spiels verliefen äußerst ereignisarm. Beide Mannschaften tasteten sich vorsichtig ab und zeigten nur wenig Ambitionen nach vorne. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Führung der Gäste ohne eine richtige Torgelegenheit fiel.  Eine verunglückte Flanke von der Seitenlinie wurde länger und länger und senkte sich schließlich ins obere Eck hinter David ins Tor. Sowas ist einfach Pech. Vor allem, weil ein Lupfer von Sergej Helpling über den Fabbenstedter Torwart hinweg, nur wenige Minuten zuvor unglücklich an der Unterkante der Latte landete.

Aufgeweckt durch den Rückstand erhöhten wir nun das Tempo und erspielten uns einige sehr gute Torchancen. Die Fabbenstedter beschränkten sich nun aufs Kontern. Trotzdem mussten wir noch bis zur 41. Spielminute warten, ehe Sergej Helpling nach einer toll herausgespielten Angriffsituation zum Ausgleich einschob.

In der Halbzeit brachten wir mit Serkan einen zweiten Stürmer und wollten so den Druck auf die wackelige Fabbenstedter Hintermannschaft erhöhen. Das gelang uns jedoch anfangs eher mäßig. Der Druck auf den Gegner, der uns noch vor der Halbzeit auszeichnete war plötzlich weg. Wir hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz aber die großen Ideen sollten uns in dieser Phase leider nicht einfallen. Trotzdem gelang uns in der 64. Minute die Führung. Wiederum Sergej Helpling war zur Stelle als wir endlich einmal über die linke Seite durchkamen und die Abwehrreihe unseres Gegners auseinanderspielten.

Das sollte es doch jetzt eigentlich gewesen sein. Wir erhöhten den Druck und wollten die Führung ausbauen. So richtig gefährlich kamen wir jedoch nicht mehr vors Tor. Immer wieder war ein Bein der Fabbenstedter im Weg oder wir wurden unsanft durch ein Foul gestoppt. Leider wurden diese in den meisten Fällen nicht gepfiffen, was den Hüllhorster Anhang zur Verzweiflung brachte. Doch was vorne nicht klappt, das rächt sich dann hinten. Ein schneller Konter in der 70. Spielminute führte wiederum zum Ausgleich.

Die Schlussphase verlief dann äußerst ruppig mit vielen harten Fouls auf beiden Seiten. Unglücklicherweise wurden die Fouls gegen uns nie geahndet. Am Ergebnis hätte dies jedoch sowieso eher nichts mehr geändert. Für uns wäre an diesem Tag deutlich mehr drin gewesen. Da Fabbenstedt jedoch stets gefährlich blieb, geht das Unentschieden wohl für beide Seiten in Ordnung.

Tore:

0:1  21. Min

1:1 Sergej Helpling 41. Min

2:1 Sergej Helpling 64. Min

2:2  70. Min

BilerChildrenLeg og SpilAutobranchen