Derbywochen beim SV-Hüllhorst-Oberbauerschaft. Zunächst beim westlichen Nachbar Blau-Weiss Oberbauerschaft.

Eigentlich hatten wir uns hier durchaus etwas ausgerechnet aber viel schlechter hätte es nicht laufen können. Während wir vor allem in den ersten Minuten durchaus überzeugten aber unsere Torchancen nicht nutzen konnten, schlug BWO quasi direkt beim ersten ernsthaften Versuch zu. Vorausgegangen war diesem Treffer ein klares Stürmerfoul gegen Christoph Schlüter. Leider war dem Schiedsrichter die Sicht versperrt, so dass er in Richtung Mittelkreis zeigen musste. Nur wenige Minuten später nutze BWO einen Querschläger nach einer Ecke und ging mit 2:0 in Führung. Ein absolut unnötiger Gegentreffer. Bis zur Halbzeit zeigten wir noch erhebliche Gegenwehr, doch was sich in der 2. Halbzeit abspielte war einfach nur noch bitter. Nach einem weiteren Gegentreffer fügten wir uns quasi in unser Schicksal und verloren verdient mit 6:0.

Schon eine Woche später hatten wir nun die Möglichkeit die Sache wieder ins rechte Licht zu rücken. Doch auch gegen den anderen Gemeindenachbarn TuS Tengern III hätte das Spiel nicht viel schlechter beginnen können. Schon nach 20 Minuten lagen wir verdient mit 0:2 hinten. Doch an diesem Tage bewies unsere junge Hüllhorster Mannschaft welche Moral in ihr steckt. Wir gaben uns nicht auf und erspielten uns die ersten Torchancen. So war es dann Michael Ketler, der einen Abwehrfehler der Tengeraner Mannschaft nutzte und zum 1:2 verkürzte. Dies machte die Hintermannschaft zunehmend nervös und mit der Einwechslung unseres angeschlagenen Goalgetters Kaoa Omar konnten wir diese Schwächephase mit einer fast 100%igen Trefferquote innerhalb von 40 Minuten in eine 6:3 (alle Treffer durch Kaoa Omar) Führung umsetzen.

Leider gerieten wir in der Schlussviertelstunde nochmal stark unter Druck und konnten uns kaum noch befreien. Hinzu kam eine Verletzung unseres Torwarts David Braunsberger, der nur noch stark angeschlagen weiterspielen konnte sowie die Verletzung von Lukas Lütkemeyer, die uns dieses Spiel in Unterzahl beenden ließ (Einwechselkontingent war erschöpft). So kassierten wir noch 2 unglückliche Gegentore, die wir normalerweise glaub ich nicht mehr bekommen hätten. Aber was ist bei einem 6:5 in einem Derby schon normal ;-) Die Freude am Hüllhorster Kunstrasenplatz war jedenfalls groß und wir gehen mit neuem Selbstbewusstsein in das so wichtige Spiel in Levern am kommenden Samstag.

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Nach der Packung in Isenstedt wollten wir uns gegen deren Ortsnachbarn VFB Fabbenstedt unbedingt rehabilitieren. Wir nahmen uns vor unseren Gegner direkt von der ersten Minute unter Druck zu setzen und zu Fehler zu zwingen. Dies gelang uns auch sehr gut. Durch das hohe Pressing gelang es uns den Ball von unserem Tor fernzuhalten. Zunächst jedoch ohne uns selbst größere Torchancen zu spielen. Doch mit zunehmender Spielzeit sollte sich auch dies ändern. Ein Doppelschlag durch Michael Ketler und Kaoa Omar brachte uns dann Mitte der ersten Halbzeit die ersehnte 2-Tore Führung.  Beides tolle Spielzüge mit einem souveränen Abschluss.

Dummerweise ruhten wir uns auf diesem Vorsprung aus und versuchten nicht das Spiel frühzeitig für uns zu entscheiden. So war es nicht weiter verwunderlich, dass wir nach 2 Unachtsamkeiten 10 Minuten später mit einem Unentschieden wieder aufwachten. Jetzt begannen wir auch wieder mit dem Fussball spielen und kamen noch vor der Halbzeit zur 3:2 Führung durch Kaoa Omar.

In der Halbzeit beschlossen wir genau dort weiterzumachen und konnten diesem Vorhaben auch Taten folgen lassen. Nur wenige Minuten gespielt und Lukas Lütkemeier tankte sich nach toller Vorlage im Zentrum durch und schloss souverän zum 4:2 ab. Die Vorentscheidung? Leider nicht.

Zwar spielten wir zunächst weiter souverän und es sah nur wenig danach aus, als könnte Fabbenstedt noch einmal zurückkommen doch auch wir konnten nicht mehr nachlegen. Stattdessen erzielte der VFB nach einem Konter, mehr oder weniger aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Dies gab dem Team von Jens Gerdom wieder Auftrieb und wir konnten uns nur selten befreien. In den Situationen wo uns dies gelang, hatten wir jedoch nicht das Glück auf unserer Seite. So wurde bspsw. eine sehr heikle elfmeterverdächtige Situation nicht zu unseren Gunsten entschieden. Schade.

5 Minuten vor dem Ende kam es dann wie es kommen musste. Fabbenstedt kam durch einen platzierten Kopfball zum Ausgleich und am Ende hätten wir uns auch über einen weiteren Gegentreffer nicht beschweren können.

Insgesamt eine gute Leistung unserer Mannschaft, die Hoffnung für die kommenden Wochen macht. Wir müssen uns jedoch vorwerfen lassen, dass wir diese herausragende Gelegenheit zum zweiten Heimsieg nicht genutzt haben. Dazu muss man einfach 90 Minuten lang die Konzentration oben haben.

Mit Ausfällen die für sich zusammengenommen ein vollständiges Team hätten stellen können ging es in die Partie gegen den Titelfavoriten aus Dielingen. Keine einfache Aufgabe. Wir wollten gut stehen und es unserem Gegner möglichst schwer machen. Leider wurde dies schnell zu nicht gemacht, da wir bereits nach 5 Minuten in Rückstand gerieten. In  der Folge kamen wir aber immer besser mit den schnellen Außenspielern der Nordkreisler zurecht und ließen nur noch einen weiteren Treffer in Halbzeit 1 zu. Zusätzlich konnten wir auch immer wieder ein paar Nadelstiche nach vorne setzen. In zwei oder drei Situationen hätten auch wir unseren Treffer landen können.

Daran wollten wir auch nach dem Pausentee anknüpfen doch unser Elan wurde durch einen weiteren frühen Gegentreffer im Keim erstickt. Die Messe war gelesen und wir konnten uns kaum noch aus dem Druck befreien. Dielingen nutzte dies zu zwei weiteren Treffern und fuhr einen verdienten 0:5 Sieg ein.

Zwei komplett unterschiedliche Spiele mit ähnlich unbefriedigendem Ausgang erlebte unsere Mannschaft an den vergangenen beiden Sonntagen.

Gegen den FC Lübbecke präsentierten wir uns von der 1. Minute an auf Augenhöhe. Wir ließen wenig zu und mit zunehmender Spielzeit zeigten wir auch konstruktive Ansätze nach vorne. Trotzdem lagen wir auch hier relativ schnell mit 2 Toren hinten. Ein unglücklicher aber berechtigter Elfmeter sowie ein Sonntagsschuss (geht 1x in 1000 Versuchen rein) brachte uns auf die Verliererstraße. Anschließend wurden wir jedoch immer besser und waren zwischen der 20. und der 65. Spielminute mindestens gleichwertig, vielleicht sogar etwas besser als unser Gegner aus der Altkreishauptstadt. Die ganz großen Torchancen konnten wir uns jedoch nicht erspielen. Leider kassierten wir dann mehr oder weniger aus dem Nichts das dritte Gegentor. Unser Wille war gebrochen. Wenig Laufbereitschaft und eine eiskalte Chancenverwertung der Lübbecker führten zu weiteren 3 Gegentoren. Eine vor allem in dieser Größenordnung vermeidbare Niederlage.

 

Ganz anders verlief unsere Partie gegen den nächsten Meisterschaftsfavoriten aus Isenstedt. Personell aus dem allerletzten Loch pfeifend präsentierten wir uns zunächst recht gut und hielten gegen den großen Favoriten stark dagegen. Leider kassierten wir dann in Unterzahl nach einer Verletzung von Vedat Kirmaci das erste Gegentor. Spätestens durch die Verletzung von Yassin war dann der Ofen gänzlich aus und wir kassierten Gegentor um Gegentor. Zu guter letzt verletzte sich in Halbzeit 2 auch  noch Basti Bartelheimer. Das kann irgendwann keine Mannschaft dieser Welt mehr auffangen wenngleich sich unsere 11 am Ende auch nur noch in sein Schicksal gefügt hat. Festzuhalten bleibt eine 11:0 Niederlage mit dem einzigen positiven Aspekt, dass wir jetzt alle großen Meisterschaftsaspiranten hinter uns haben.

Fröhliches Scheiben schießen. So muss man wohl beschreiben was sich am vergangenen Donnerstag in Blasheim abspielte.

Wir kamen denkbar schlecht in die Partie und lagen schon Mitte der ersten Halbzeit mit 2:0 hinten. Bis dahin zeigten wir ein äußerst schwaches Zweikampfverhalten und wenig Passsicherheit. Der ein oder andere hatte wohl schlimmes befürchtet doch unsere Hüllhorster Jungs zeigten Moral und konnten nach einem Konter über die linke Angriffsseite durch Kaoa Omar den Anschlusstreffer erzielen. Nun war es ein ganz anderes Spiel. Nun waren wir es die den Gegner zunehmend unter Druck setzen und schließlich sogar per Elfmeter (verwandelt von Vedat Kirmaci) zum Ausgleich kamen. Alles war möglich. Dummerweise kassierten wir fast postwendend den nächsten Gegentreffer. Wieder kam man über unsere linke Abwehrseite durch und konnte durch einen Schuss ins kurze Ecke (fast ein Abziehbild vom ersten Treffer) den Treffer erzielen. Absolut unnötig aber nicht zuletzt auch den Lichtverhältnissen an dieser Stelle geschuldet.

Insgesamt wurden die problematischen Platzverhältnisse (Licht, unregelmäßig gemähter Rasen und über das Spielfeld ragende Bäume) vom Schiedsrichter kritisiert, weshalb dieser in der Halbzeit auch einen Spielabbruch erwog. Dennoch muss man einfach festhalten, dass beide Mannschaften damit fertig werden mussten. Eine Entschuldigung für unsere Niederlage an diesem Tag sollte es jedenfalls nicht sein.

Glücklicherweise kamen wir noch vor der Halbzeit durch einen technisch hervorragenden Treffer von Kaoa Omar zum Ausgleich. Und genauso toll ging es dann auch in der 2. Hälfte. Der immer stärker aufspielende Ridvan Yigit zog aus der Bedrängnis ab und vollendete mit einem gezielten Schuss ins lange Eck zur 3:4 Führung. Nun wollte unsere junge Mannschaft möglicherweise zuviel und wollte weiter nachlegen. Stattdessen kassierten wir nur wenige Minuten später per Elfmeter den Ausgleich. Dieser weckte die zuvor etwas lethargischen Blasheimer wieder auf, während wir mit jeder Minute unsicherer wurden und Schwächen im defensiven Umschaltspiel zeigten. Die Folge waren 3 weitere Gegentore und eine absolut unnötige 7:4 Niederlage.

Als nächsten Folgen die drei Titelfavoriten aus Dielingen, Lübbecke und Isenstedt.

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