Nach den zwei Siegen in Folge gegen die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf, galt es nun gegen die beiden Aufstiegsfavoriten Isenstedt und Türk Gücü auch in der Defensive wieder vernünftig gegen den Ball zu arbeiten.

Isenstedt kam direkt gut rein in die Partie und setzte uns von der ersten Minute an unter Druck und spielten ein gutes Forechecking. Das Führungstor für die Gastgeber kam dann jedoch eher glücklich zustande. Ein Fernschoss der Isenstedter in der 6. Minute wurde abgefälscht, wodurch er entgegen der Laufrichtung unseres Torwartes David Braunsberger im Tor einschlug.

Geweckt durch dieses Gegentor zeigten nun auch wir, dass wir uns hier nicht kampflos geschlagen geben wollten. Wir befreiten uns aus den Zwängen des SC Isenstedt und konnten nun auch eigene Aktionen in der Offensive präsentieren. So dauerte es nur weitere 5 Minuten bis wir durch einen ins kurze Eck geschlagenen Freistoss von Serkan Bodur zum Ausgleich kamen. Nun kam wiederum unser Gegner stärker auf. Dabei genügte ihnen schon eine einzige Unachtsamkeit in unserer Defensive zur Führung. Durchgesteckt in die Schnittstelle unserer Viererkette und es stand 2:1 für Isenstedt. Dennoch blieb es eine äußerst umkämpfte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Ein Missverständnis zwischen Torwart und Innenverteidiger nutzte wiederum Serkan Bodur souverän zum Ausgleich in der 39. Minute. Starke Aktion unserer hängenden Spitze und es zeigte sich einmal mehr: Mit uns ist immer zu rechnen.

Nach der Pause wurden wir noch stärker. Wir ließen kaum noch etwas zu und waren selbst auch nicht gerade ungefährlich vor dem gegnerischen Tor. Leider gerieten wir dann durch zwei enge Schiedsrichterentscheidungen ins Hintertreffen. Da ist zum einen die gelbrote Karte für unseren Doppeltorschützen nachdem beide Spieler mit Sohle voran in einen Zweikampf gingen. Leider war es nur Serkan der traf. Die Karte konnte man also geben aber hier hätte ich mir das nötige Fingerspitzengefühl gewünscht. Das zweite war dann der Elfmeter nur 4 Minuten später, bei dem der gefoulte Angreifer nur in den Strafraum fiel und nicht eben dort attackiert wurde. Goalgetter Christian Gieselmann verwandelte souverän. Dass es mit 10 Mann nun sehr schwierig werden würde, sollte jedem klar gewesen sein. Dennoch wehrten wir uns weiterhin mit aller Kraft aber blieben nun ohne weitere große Torgelegenheiten. Wiederum Gieselmann stellte mit einem starken Alleingang den 4:2 Entstand für den SC Isenstedt her.

Schade, hier wäre heute mehr drin gewesen. Ein Unentschieden hätten wir meiner Meinung nach verdient gehabt.

Tore:

1:0   6. Min

1:1 Serkan Bodur 11. Min

2:1   17. Min

2:2 Serkan Bodur 39. Min

3:2    72. Min

4:2    83. Min

Nach dem glücklichen Sieg in Blasheim stand das Duell mit dem TuS Gehlenbeck auf dem Programm, das viele sehr wahrscheinlich schon als Pflichtsieg hatten. Doch wir waren gewarnt. Schließlich hatte das Tabellenschlusslicht zwei Tage zuvor mit Türk Gücü Espelkamp einem der großen Titelfavoriten ein 2-2 Unentschieden abgetrotzt – und das auf gegnerischem Platz.

Der Start in die Partie verlief äußerst ausgeglichen mit kleineren Chancen auf beiden Seiten. Mitten in unsere erste stärkere Druckphase fiel dann auch gleich das 1-0. Ein weit geschlagener Freistoss von Chris wurde länger und länger und senkte sich schließlich über den Torwart der Gehlenbecker hinweg ins Tor. Sergej war noch leicht mit dem Kopf dran, so dass er seinem gut gefüllten Trefferkonto einen weiteren hinzufügen konnte. In der Folge hatten wir das Spiel ganz gut im Griff, ohne in der Defensivarbeit jedoch voll überzeugen zu können, so dass Gehlenbeck zu jedem Zeitpunkt gefährlich blieb. Dennoch gelang uns in der 31. Minute durch eine tolle Einzelaktion von Edgar mit einem strammen Schuss ins linke Eck die 2-0 Führung. Ein souveräner Vorsprung, der uns weitere Sicherheit geben sollte. Doch weit gefehlt. Der TuS riss nun das Spiel voll an sich und wir ließen jegliche Konsequenz in den Zweikämpfen vermissen. In dieser Phase präsentierten wir uns ähnlich schwach wie die Woche zuvor in Blasheim. Dass wir uns bis zur Halbzeit nur einen Gegentreffer fingen, muss als extrem glücklich bezeichnet werden.

Nach der Pause präsentierten wir uns wieder etwas gefestigter. Das Anlaufen des Gegners klappte wieder besser und wir konnten uns damit einige Angriffe vom Hals halten, die in Halbzeit 1 noch problemlos durchgegangen wären. Dennoch war es unser Gegner der weiterhin das Spiel kontrollierte und auf den Ausgleich drängte. In der 73. Spielminute war es dann soweit. Wir verloren im Zentrum ein wichtiges Kopfballduell, wodurch der Gehlenbecker Einwechselspieler absolut frei vor dem Tor zum Schuss kam – 2:2.

Endlich wachten wir wieder auf und versuchten nun ebenfalls wieder anzugreifen. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften das Spiel für sich hätten entscheiden können. Die Gehlenbecker riskierten jedoch mehr und so liefen sie in einen unserer gefürchteten Konter, den Willi Peters 5 Minuten vor dem Ende mit einem absoluten Traumtor per Volley in den rechten Winkel abschloss.  Obwohl der Schiedsrichter in der Folge bemerkenswert lange nachspielen ließ, brachten wir diese Führung wie in der Vorwoche über die Zeit.

Sechs Punkte in den letzten zwei Spielen. Eine tolle Sache aber wir dürfen uns davon nicht blenden lassen. Spielerisch und taktisch waren unsere Leistungen gegen Blasheim und Gehlenbeck äußerst dürftig. Gegen die kommenden Topgegner aus Isenstedt und Türk Gücü Espelkamp dürfen wir uns so keinesfalls präsentieren. Andernfalls droht die ein oder andere Klatsche.

Tore:

1:0 Sergej Helpling 7. Min

2:0 Edgar Geisdörfer 31. Min

2:1   42. Min

2:2   73. Min

3:2 Willi Peters 84. Min

Nachdem unsere Defensive in den letzten beiden Spielen nicht so souverän stand wie gewohnt, stellten wir unser System etwas um und setzten gegen den Topfavoriten FC Lübbecke auf eine kompakte Defensive.

Diese Entscheidung sollte sich als gut herausstellen. Lübbecke erspielte sich in der gesamten ersten Halbzeit nicht eine einzige große Torchance. Leider taten auch wir uns in der Offensive schwer, so dass die erste Halbzeit komplett ohne fussballerische Höhepunkte blieb. Höhepunkt im negativen Sinne war jedoch die schwere Verletzung von Anil Engin, der nach einem Pressschlag im Mittelfeld vom Platz getragen und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Diagnose: Außen- und Innenbandriss. Unfassbar bitter und ein riesiger Rückschlag für uns alle. Anil, wir wünschen dir alle gute Besserung und hoffen, dass du bald wieder dabei sein kannst. Glücklicherweise fügte sich sein Vertreter Ozan hervorragend ein und spielte eine starke Partie.

Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hatte. Beide Mannschaften mit einer kompakten Defensive und wenig Druck nach vorne. Allerdings wurde die Partie nun auch zunehmend hitziger aber dennoch zu keinem Zeitpunkt unfair. Unglücklicherweise brachte uns dann eine fälschlicherweise gegebene Ecke für Lübbecke ein wenig ins Hintertreffen. Einmal nicht aufgepasst und schon führt der Zweitplatzierte in der 60. Min mit 0:1. Das macht wohl eine Spitzenmannschaft aus. Doch auch wir zeigten warum wir uns bisher aus dem akuten Abstiegskampf heraushalten konnten. Großer Mannschaftswillen und ein toller Fernschuss von Serkan Bodur brachten uns nur wenige Minuten später den Ausgleich. Der Endstand wie viele Zuschauer dachten. Doch weit gefehlt. Dieses eine Mal zu viel wagten wir uns zu weit aus der Defensive heraus und liefen in einen Konter, den Goalgetter Sascha Manske zehn Minuten vor dem Schlusspfiff zur erneuten Führung nutzte.

Auf unsere junge Hüllhorster Mannschaft ist jedoch Verlass wenn es brenzlig wird und es ein Unentschieden zu erreichen gibt ;-) So war es dann wiederum unser Torjäger Sergej Helpling der in der 84. Spielminute für den letztlich verdienten Ausgleich sorgte. Auch wenn es von Außen sicherlich nicht das allerschönste Spiel war, man darf stolz sein auf dieses Team. Unsere Defensivarbeit war Top und zwei Tore gegen den FC Lübbecke sind in dieser Saison noch keiner Mannschaft gelungen.

 

Tore:

0:1 60. Min

1:1 Serkan Bodur  64. Min

1:2 80. Min

2:2 Sergej Helpling 84. Min

Nach dem überraschenden Unentschieden gegen die starken Lübbecker, standen nun zwei Spiele an, die uns auch mal wieder mehr als nur einen Punkt bringen sollten. Mit dem BSC Blasheim hatte man es mit einem gut gestarteten Aufsteiger zutun, der bisher vor allem in den Heimspielen zu überzeugen wusste.

Unsere Ausgangsposition war leider alles andere als optimal. So hatten wir neben den längerfristig ausfallenden Sven, Mehmet und Anil noch einige weitere Ausfälle zu verkraften. Trotzdem gingen wir zuversichtlich in die Partie.

Die Blasheimer hatten sich jedoch wohl ebenfalls einiges vorgenommen. So schnürten sie uns in quasi über 90 Minuten in der eigenen Hälfte ein. Wir dagegen konnten an die guten taktischen Defensivleistungen nicht anknüpfen und sahen immer wieder Angriffswellen zentral auf unser Tor rollen. Gott sei dank stand unsere Abwehr an diesem Tag mal wieder sehr gut, so dass wir dies unbeschadet überstanden. Allerdings bereitete uns der schlechte Zustand des Platzes noch zusätzliche Schwierigkeiten. Immer wieder rutschte uns der Ball über den Fuß während unser Gegner mit dieser Situation deutlich besser zurechtkam. An dieser Stelle ist unser Training auf Kunstrasen wohl mal ein Nachteil gewesen. Trotzdem waren wir das Team, das den Ball in des Gegners Tor unterbrachte und nicht die stark spielende Heimmannschaft. Kurz vor der Halbzeit, rückte die Junge Blasheimer Mannschaft eine Spur zu weit auf und lief dann in einen nahezu perfekt vorgetragenen Angriff über die linke Seite, den Sergej nach toller Vorlage von Serkan souverän abschloss. 0 zu 1 für den SV Hüllhort-Oberbauerschaft in der 37. Spielminute.

In der Halbzeit stellten wir um und gestalteten das Zentrum etwas kompakter als zuvor. Damit hatte unser Gegner einige Zeit zu kämpfen, denn wir konnten uns so ein wenig vom Dauerdruck befreien. Mit der Zeit gewöhnte sich Blasheim jedoch auch an dieses taktische Manöver und versuchte es nun zunehmend über die Außen. Weiterhin erspielten sie sich zahlreiche Torchancen, die sie jedoch allesamt nicht verwerten konnten. Besonders in einer Situation stockte allen Beteiligten der Atem als uns zunächst der Pfosten und dann die Latte vor dem Ausgleich bewarte. Kurz vor Schluss hätten wir die Führung sogar noch ausbauen können als uns ein Kopfballtreffer fälschlicherweise aberkannt wurde und Serkan einmal fast freistehend vergab. Das wäre aber auch des Guten zuviel gewesen. An diesem Tage hatten wir wirklich mehr Glück als Verstand und fuhren mit diesem dreckigen Sieg wieder auf die andere Seite des Wiehengebirges.

 

Tore:

0:1 Sergej Helpling 37. Min

Am vergangenen Samstag stand das lang erwartete Derby zwischen Blau-Weiss Oberbauerschaf tun dem SV Hüllhorst-Oberbauerschaft I an. Unsere zweite Mannschaft hatte dieses Duell zuvor gegen die BWO II hoch gewonnen und so standen natürlich auch wir etwas unter Zugzwang nachzulegen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr auf die Schiedsrichterleistung an diesem Tag eingehen. Dazu ist in der Zeitung schon jede Menge gesagt worden. Da diese jedoch das gesamte Spiel überstrahlte und Einfluss auf den gesamten Spielverlauf nahm, werde ich diesen Bericht sehr kurz halten.

In der Anfangsphase entwickelte sich ein offenes Spiel mit einem leichten Chancenplus auf unserer Seite. So muss man es dann auch als verdient bezeichnen als Anil in Tura-Espelkamp Manier, einen hart geschossenen Freistoss im Tor unseres Gegners versenkte.

Anschließend verflachte das Spiel etwas, so dass der Ausgleichstreffer mehr oder minder aus dem Nichts fiel. Unserem Torwart David rutschte ein lockerer Ball durch die Arme – 1:1. Doch wir ließen uns davon nicht beirren und erzielten im Gegenzug durch einen tollen Freistoss von Serkan wiederum die 1:2 Führung. Damit ging es dann in die Halbzeit.

BWO kam voller Energie wieder auf den Platz und erhöhte den Druck. Der erneute Ausgleich fiel dann nach einem Elfmeter infolgedessen Mehmet die Rote Karte sah. Wir wechselten aus weil eine 16 auch in der Kreisliga A keine 6 ist – furchtbar unsportliche Angelegenheit. Dann das 2-3 durch Sergej per Volleyschuss nach absoluter Traumflanke von Michele. Der Ausgleich dann in der letzten Minute als wir den Ball hinten nicht wegbekamen.

 

Tore:

0:1 Anil Engin 17. Min

1:1 32. Min

1:2 Serkan Bodur 34. Min

2:2 58. Min

2:3 Sergej Helpling 76. Min

3:3 90. Min

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